Schöne Stadtführungen in Köln 2014

Willkommen auf unserer Seite über die Kölner Brauhaustour. Sie gehört in der Domstadt zu den beliebtesten Programmen. Das liegt an der Mischung aus spannender Kölner Stadtgeschichte und lustiger kölscher Unterhaltung, die sehen, hören, riechen und schmecken vereint. Deshalb hier eine kurze Programmbeschreibung:


1 - Die Kölner Brauhaustour

Das Wort "Kölsch" hat drei Bedeutungen: Herkunft, Sprache und das Bier. Bei unserer lustigen Brauhaustour geht es um alle drei Begriffe, vor allem aber um das flüssige, trinkbare Kölsch. Wir haben viele lustige Anekdoten und Histörchen über den Kölner an sich, den Dialekt und das leckere Gebräu für Sie auf Lager. Gut gelaunt lassen wir uns im Brauhaus vom Köbes (dem Ober) ein Kölsch servieren und lernen das Kölsche Grundgesetz kennen. Dann studieren wir die "Kölsche Foderkaat" (Speisekarte) und erfahren, wie etwa der "Halve Hahn" zu seinem Namen kam. Die Kölner Brauhaustour endet auf Wunsch in einem Brauhaus, in das Sie einkehren und (zum Essen) bleiben möchten. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl eines guten Lokals.

Die Kölner Brauhaustour wird für Gruppen bei Betriebs- oder Vereinsausflügen zum Wunschtermin erbracht. Bitte senden Sie uns Ihre ANFRAGE. Bis bald.
























Blick in das Brauhaus "Gaffel am Dom". Foto: Gaffel Brauerei



Typische Gerichte im Kölschen Brauhaus

In Köln gibt es viele schöne und überraschende Dinge. Dazu gehören auch diverse Speisen und Getränke, die man in jedem Brauhaus bestellen kann, so etwa der "Halve Hahn", der "Kölsche Kaviar" und das "Hämchen". Alle Gerichte schmecken vorzüglich zum Kölsch.

Halver Hahn. Oft bekommt man nach ein paar Kölsch Appetit auf etwas Herzhaftes. Wer einen Halven Hahn von der Speisekarte bestellt hat und ein halbes Hähnchen erwartet, wird staunen: Der Köbes wird ein  Röggelchen (Roggenbrötchen), Butter und eine Scheibe mittelalter Gouda-Käse bringen. Darauf streicht man dann noch ein wenig Mostert, also Senf, und fertig ist der Genuss für den Gaumen. Klingt kurios, schmeckt zum Kölsch aber wirklich lecker. Es gibt viele Legenden über diese Mahlzeit mit dem irreführenden Namen, erfahren Sie mehr im Brauhaus.

Kölscher Kaviar. Ein wenig Ironie und Humor wie im Karneval steckt in den Namen der typischen Kölner Speisen. Dazu zählt auch der Kölsche Kaviar mit Musik - das ist ein Stück Flönz (Blutwurst), das  gebraten und mit Zwiebelringen garniert wird. Wer fragt, worin denn die Musik besteht, warte auf die Verdauung der Zwiebeln. Alles klar? Doch auch ohne unerwünschte Misstöne und Gerüche kann man diese Spezialität genießen und sogar die Gesundheit fördern. Denn bei  Himmel un Äd  (Himmel und Erde) gibt es zur gebratenen Flönz ein Gemisch aus Apfelstücken (für den Himmel) und gestampften Kartoffeln (als Symbol für die Erde).

Hämchen. Deftig und kräftig ist auch dieses Gericht, das es ähnlich zubereitet etwa auch in Bayern gibt. Im Kölschen Brauhaus wird Ihnen als Hämcher eine meist recht große Schweinshaxe serviert, die gepökelt und in einer Wurzelsud gekocht wurde. Zur Haxe ißt man Sauerkraut und Kartoffelpüree als Beilage und würzt das rosige Fleisch mit mittelscharfem Senf. Das Fleisch ist übrigens sehr zart, die Schwarte kann man getrost beiseite legen. In jedem Fall ist dieses Menü ein Fall für den richtig großen Hunger bei oder nach einem langen Besuchstag in Köln - und richtig stilecht wie die anderen Gerichte ist es auch.




Brauhäuser in der Kölner Altstadt

Gaffel am Dom

Im Gebäude des früheren "Alt Köln" bietet das Gaffel am Dom auf 1.300 m² das typisch-rustikale Mobiliar wie etwa die blanken hellen Holztischplatten, dunkle Wandvertäfelungen und ein künstlich beleuchtetes, echt wirkendes Oberlicht. Schön anzusehen sind auch die kupfernen Sudkessel an der linken Raumseite. An der Bahnhofsseite gibt es einen kleinen Biergarten.

Bierhaus En D'r Salzgass

Ein weiterer schöner Stein im bunten Mosaik der Bier- und Brauhäuser der Kölner Altstadt: geräumig, die Plätze und Nischen auf mehrere Ebenen verteilt und stilgerecht rustikal mit viel dunklem Holz und blank geschliffenen hellen Tischplatten ausgestattet. Ausgeschenkt wird das in Köln zurecht beliebte Päffgen Kölsch.

Brauhaus Zur Malzmühle

Ursprüngliches Brauhaus, das mit dem "Beichtstuhl" noch eine originale Ausstattung hat. Das leckere und malzbetonte Kölsch wird im Haus gebraut. Wie gut es ist, erlebte US-Präsident Bill Clinton, als er zum Weltwirtschaftsgipfel 1999 in Köln war. Nach einem Schluck soll Clinton dann frei nach John F. Kennedy gesagt haben: "Ich bin ein Kölsch!".

Peters Brauhaus

Geschmackvolles Interieur hinter einer schönen und edlen Hausfassade. Gemütlich wie die meisten Brauhäuser ist das Peters in verschiedene Bereiche unterteilt, so etwa der "Malerwinkel" oder das "Kapellchen". In der "Braustube" gefällt das Oberlicht aus buntem Bleiglas. So macht das Essen und Trinken Spaß.

Sion Brauhaus

Hier fühlt man sich unter den Lampenschirmchen fast wie in Omas Wohnzimmer. Das Sion ist gemütlicher als andere Kölschtempel. An den Wänden prangen große Köln-Gemälde aus alter Zeit und ein Porträt von Konrad Adenauer. Alles in allem also eine heimelige Atmosphäre, wo das Sion Kölsch und die Speisen gut schmecken.

Sünner im Walfisch

Das Brauhaus ist einem schönen Haus aus dem 17. Jahrhundert gelegen, das 1935 Stein für Stein hierher umgesiedelt wurde. Zuvor gab es hier schon seit 400 Jahren ein Brauhaus. Heute wird das Haus von Sünner, einer Brauerei in Kalk, einem rechtsrheinischen Teil Kölns geführt. Nicht nur das gute Kölsch und die Speisekarte, allein das nette Lokal lohnt einen Besuch.

Alle Brauhäuser liegen zwischen Dom und Rhein und sind sowohl Inhalt der Brauhaus-Tour als auch für Ihre spätere Einkehr zum Mittag- oder Abendessen bestens geeignet.