Das Millowitsch-Theater

Wer einen lustigen und originellen Theaterabend in Köln verleben möchte, dem sei das Volkstheater Millowitsch empfohlen. Es sind Geschichten aus dem Leben, die im Millowitsch-Theater über die Bühne gehen. In jedem Stück geht es um Liebe und Eifersucht, Missverständnisse und Verwechslungen. Es wird geschwindelt und getrickst. Immer gibt es mindestens eine Figur, die kein Fettnäpfchen auslässt. Und diese Charaktere werden von Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Peter Millowitsch gut und gerne selbst verkörpert. Die Stücke sind in der Handlung einfach, aber originell und vor allem kölsch. Und das bedeutet frisch, fröhlich und freche Sprüche, die Peter Millowitsch und seine Schauspieler zum Besten geben. Das Millowitsch-Theater ist eine echte Kölner Institution wie die Brauhäuser, und der "Köbes" hier im Volkstheater heißt Peter Millowitsch. Seine Familie steht seit über 200 Jahren auf der Bühne, doch erst Vater Willy Millowitsch (starb 1999) machte das Haus 1953 durch eine Fernsehübertragung bekannt. Das schöne Theater mit dem roten Vorhang vor den 384 Zuschauerplätzen wird heute von Sohn Peter in der siebten Generation geführt. In den Pausen scharen sich die Gäste um die Bar, wo ein leckeres Kölsch ausgeschenkt wird.

Aachener Str. 5. Karten bei KölnTicket unter 2801 sowie im Theater drei Stunden vor der Vorstellung unter 25 17 47. Internet: www.millowitsch.de.


Das Gebäude des Cinedom Multiplex-Kinos im Mediapark Köln. Foto: NCT


Das Cinedom Multiplex-Kino

Der Cinedom ist Kölns größtes Filmtheater. 14 Kinosäle mit 2300 Sitzplätzen gibt es hier, davon allein 705 und 497 Plätze in den größten Sälen 4 und 9. Auf den Leinwänden laufen die großen "Blockbuster" aus Hollywood. Die Kinos verteilen sich auf drei Ebenen, die über Rolltreppen und einen Glasaufzug zu erreichen sind. Alle Säle und die Sessel sind komplett in Schwarz gehalten. Positiv wirkt sich neben der Beinfreiheit aus, dass die Sitzreihen nach unten abgestuft sind und man so immer freie Sicht auf die teils riesigen Leinwände hat. Das Cinedom ist häufig Schauplatz für Filmpremieren, bei denen dann auch die Hauptdarsteller zu Gast sind. Die Kinokarten kosten zwischen 6,00 Euro (bzw. 5,00 Euro für Kinder) und 9,50 Euro je nach Wochentag und Tageszeit. Vorteilhaft ist es, einen Wunschplatz (telefonisch) fest reservieren zu können. Man muss man die vorbestellten Karten aber spätestens 45 Minuten vor Filmbeginn an der Kasse abholen. Die verbleibende Zeit kann (und soll man wohl auch) im Eiscafé, an einer der Cappuccinobar oder beim Pizza essen verbringen.

Im Mediapark 1. Infos zum Programm unter 95 19 51 93. Kartenreservierung unter 95 195 195. Internet: www.cinedom.de.



Kleinkunst und Theater in Köln

Atelier Theater

Politisches Kabarett und Kleinkunst stehen hier auf dem Programm. Einst stand hier TV-Stars von heute auf der Bühne, so etwa Harald Schmidt. Der Saal hat 99 Plätze. Die Karten kosten 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Es gibt ein Café im Haus. Roonstr. 78, 24 24 85.

Comedia

Kleinkunst und Kabarett sind in der Comedia zu sehen. Das Haus wurde seit Gründung in 1982 vor allem durch das Kinder- und Jugendtheater Ömmes und Oimel bekannt. Unter einem sachlicheren Namen wird das Konzept im neuen Haus in der Nähe des Volksgartens fortgeführt. Seit dem Umzug im August 2009 gibt es zwei Säle, der rote mit fast 400 und der grüne mit 180 Plätzen. Damit ist die Comedia mehr als zuvor eines der größeren Theater in Köln. Kartenpreise zwischen 12,50 und 16,00 Euro plus VVK-Gebühr. Vondelstr. 4-8 888 77 0.

Theater am Dom

Auf der Bühne im Souterrain der Opern Passagen sind oft gut inszenierte und von Kritikern gelobte Komödien zu sehen, oft auch besetzt mit prominenten Gesichtern aus bekannten TV-Serien. Der Theatersaal bietet 376 Plätze, die Eintrittskarten kosten 13 bis 29 Euro. Glockengasse 11, 258 01 53.

Hänneschen Theater

Stockpuppentheater in kölscher Sprache mit Stücken aus dem Leben im alten Köln. Die Stars sind das Hänneschen, Freundin Bärbelche sowie Tünnes und Schal. Das Quartett wird begleitet von weiteren Charakteren, die alle einfach zum Schießen sind. Wer sich auf das originelle Schauspiel einlässt, kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus. Deshalb sind die 284 Plätze im Theater von 1802 auch meist belegt, bzw. die Vorstellungen durchweg ausverkauft. Man sollte lange vorausplanen. Eisenmarkt 2-4, 258 12 01.

Klüngelpütz Theater

Menschliche Schwächen sind das Hauptthema im Klüngelpütz, seien es die von Politikern, Männern oder beide in (häufiger) Kombination. Aber auch Frauen bekommen ihr "Fett weg". Auf der Bühne wird gnadenlos reflektiert, was vor allem unsere prominenten Zeitgenossen öffentlich so verbreiten. Die Prinzipalin des "Klüngelpütz", Marina Barth, ist immer auch die Hauptakteurin der Bühnenstücke. Mal leise und zart im Auftritt, mal dynamisch bis provozierend, so präsentiert sich die zierliche Powerfrau auf der Bühne des kleinen und intimen Theaters. Begleitet wird Marina Barth vom Komponisten und Pianisten Ewald Gutenkunst, ihr kongenialer Partner auf der Bühne. Der Eintritt kostet einheitlich 19,50 Euro. Gertrudenstr. 24, 0152 04 44 33 68.

Senftöpfchen-Theater

Das Theater ist Kölns älteste Kleinkunstbühne und gilt auch überregional als eine erste Adresse für Kabarett, Comedy und Show. Hier bei Alexandra Kassen hatte so mancher Bühnen- und TV-Stars seinen Karrierestart. Das Haus hat 178 Plätze und so eine intime Atmosphäre zu bieten. Karten kosten zwischen 16 bis 21 Euro. Außerdem gibt es eine Verzehrpflicht. Große Neugasse 2, 258 10 58.

Theater am Sachsenring

Das Theater in der Südstadt ist für Kleinkunst und Kabarett bekannt, nicht zuletzt auch durch die witzigen Komödien von Tony Dunham, der seit 1992 für das Theater schreibt und hier auftritt. In jeder Saison gastieren ferner Künstler im Haus, die sehr gut, zugleich noch nicht so bekannt - also Geheimtipps - sind. Im Theater am Sachsenring finden 95 Zuschauer Platz, die Räume sind klimatisiert und im Foyer gibt es eine Bar mit Erfrischungen. Sachsenring 3, 31 50 15.